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So lautete das Motto eines großen Aktionstag in Hennef.

Der Nordrhein-Westfälischer Judo-Verband e.V veranstaltete

diesen vielfältig gestalteten Tag für alle interessierten Judoka

zusammen mit dem Landessportbund.

„Sich bewegen ist für jedes Alter Lebensqualität!“ referierte Franz

Müntefering

als Botschafter im Programm „Bewegt ÄLTER werden in NRW“ des

Landessportbundes

auf dem Aktionstag vor über 100 angereisten Judoka

in der Sportschule Hennef/Sieg.

Der ehemalige Vizekanzler und Bundesminister schaffte es die Zusammenhänge

der kognitiven Anforderungen an die Psyche, physischen Herausforderungen

an den Körper

und der Freude an dem (eigenen) Tun in seiner gewohnt

souveränen, humorvollen und vor allem sehr bildlichen Formulierung

darzustellen.

Der Demographische Wandel in NRW und in ganz Deutschland, ist eine große

Herausforderung.

Wir werden immer älter und wollen alle möglichst lange, ein mobiles,

agiles und selbstbestimmtes Leben führen.

Etwa jeder vierte in NRW ist bereits über 60 Jahre alt.

Schon als Kind und Jugendlicher muss ich lernen,

„was ich für mich tun kann, das es mir gut geht“!

Ich muss verstehen, das Lebensqualität kein geschenktes Gut ist.

Der Körper braucht in allen Lebensphasen, eine gesundes Maß an

körperliche Anstrengung.

Er braucht die Herausforderung um beweglich zu sein!

Sein einfaches Motto, zitiert Franz Müntefering mit: L-L-L gleich

„Laufen, Lernen, Lachen“.

Hier können die Vereine mit einer große Palette ihrer Angebote, uns

allen eine große Hilfe und Stütze sein.

Vereine bieten soziale Kontakte und schaffen Wege aus der Isolation.

Jüngere wie ältere sind heute immer häufiger im körperlichem Stillstand

weltweit im Internet unterwegs.

Stillstand und Vereinsamung bedeuten weniger Bewegung und führen

zu einer immer stärkeren sozialen Kälte.

Diese Herausforderungen nehmen die Vereine über das Programm „Bewegt

ÄLTER werden in NRW“

des Landessportbundes aktiv an.

In einem zweiten Vortrag, konnte der ehemalige Wettkampf Judoka Dr.

Min-Suk Yoon

einen medizinischen Einblick geben, wie wir alle die präventiven und

positiven Wirkungen von Judo(Sport) auf die Psyche und Physis – dargestellt

an der Erkrankung Demenz verstehen und nutzen können.

Er unterstrich deutlich, dass neben den genetischen Faktoren,

die sich nicht beeinflussen lassen, jeder Mensch die Chance hat,

seine eigene biologische Entwicklung zu beeinflussen – und das hierbei

die sportliche Betätigung eine wesentliche Rollen spielen kann.

Seine Botschaft lautete, „Am Ende und am Anfang eines Lebens brauchen

wir Hilfe,

wir können es aktiv heraus zögern“.

Im sportlichen und aktiven zweiten Teil des Aktionstages in der

Sportschule Hennef/Sieg,

lernten sie an vielen Praktischen Beispiele,

wie behutsam der Einstieg für Neu- und Wiedereinsteiger jeden Alters

lebendig und mit viel Spaß umgesetzt werden kann.

Diese Botschaften werden

die zwei Trainer, Wolfgang Secci und Peter Wibberg,

begeisternd in den Verein Judo-Sportverein Lippstadt e.V. tragen.

Wir Trainer des JSV-Lippstadt verstehen uns als helfende Stütze

Ihrer körperliche Lebensqualität.

Trauen sie sich und schauen Sie vorbei.


Bild: Peter Wibberg

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